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Dipl. -Ing Ralf Billion

Wo wir unser Können zuletzt unter Beweis gestellt haben

Bauvorhaben U 81, Düsseldorf

Auftraggeber:
ARGE Wayss & Freytag + Implenia + mCE Brückenbau, im Auftrag des Tunnel- und Brückenamt Düsseldorf

Projektzeitraum

März 2020 bis Dezember 2025

Ziel unseres Auftraggebers ist es, eine Bahnverbindung „Freiligrathplatz – Flughafen Düsseldorf“ mit dem Namen U81 (teilweise unterirdisch) herzustellen, um den Flughafen an das städtische Bahnnetz anzuschließen. Im Rahmen dieses Großprojektes war es unsere Aufgabe, die Entwässerung und das Kanalnetz für die Brücken und Zubringer umzuschließen und zu ergänzen sowie die erforderlichen Kabeltrassen herzustellen.

Wir haben circa 490 m Steinzeugrohr DN 250 bis DN 400 sowie 40 m KG 2000 DN 200 in einer Tiefenlage von bis zu 6,50 m verlegt und 35 Schächte DN 1000 gesetzt. Für die Verbauarbeiten kamen Gleitschienenverbau, waagerechter Normverbau sowie Verbaugeräte zum Einsatz. Um den Anschluss an den Hauptsammler herzustellen, wurde zusätzlich eine Spritzbetonbaugrube mit einer Tiefe von 9,00 m errichtet.

Für die neue Kabeltrassenführung wurden 500 lfm Kabelschutzrohre DN 110 PEHD verlegt und 28 Kabelschächte gesetzt.

Verbindungsweg, Voerde

Auftraggeber:
Fernwärme Niederrhein GmbH

Projektzeitraum

Juli 2023 bis Dezember 2024

Ziel der Baumaßnahme war die Verlegung von zwei Fernwärmeleitungen (Vorlauf und Rücklauf) DN 450 aus Kunststoffmantelrohren, die auf einer Strecke von etwa 2 km parallel geführt wurden. Hierzu wurde ein Graben in einer Tiefe von 1,5 bis 2,5 m hergestellt und mit waagerechtem Normverbau sowie Verbaugeräten gesichert.

Aufgrund des hohen Grundwasserstands war eine dauerhafte offene Wasserhaltung erforderlich. Zudem wurden rund 300 Spülbohrungen durchgeführt, da eine offene Verlegung infolge des Grundwassers nicht möglich war. Eine Grundwasserabsenkung wurde ausgeschlossen.

Zur Querung eines Bachs sowie eines Grabendurchlasses wurden zwei Düker hergestellt.

SK Heiligenhaus/ Umbau Beckenüberlauf, Heiligenhaus

Auftraggeber:
Rheinischer Wasserverband

Projektzeitraum

Oktober 2023 bis November 2024

Erweiterung des Überlaufbeckens sowie Vorbereitung der Verlegung des Nonnenbrucher Bachs in eine neue Trasse. Die bestehende Trasse bleibt als Entlastungsrinne erhalten und wird im Zuge der Baumaßnahme auf einer Fläche von 480 m² neu profiliert und mit Wasserbausteinen ausgebaut.

Für die neue Bachführung wurde unterhalb der Hülsbeckerstraße ein Gewässerdurchlass als Maulprofil (3,02 × 1,68 m) aus Stahlfertigteilen hergestellt und eingebaut. Die umliegende Böschung wurde mit rund 615 m³ Gabionenwänden gesichert.

FW‒Pumpstation Schillerplatz und Victoriaplatz in Düsseldorf (ARGE)

Auftraggeber:
Netzgesellschaft Düsseldorf mbH

Projektzeitraum

Februar 2023 bis August 2024

Herstellung zweier Fernwärmepumpstationen in Düsseldorf. Für die Herstellung der Pumpstationen wurden eine eckige Baugrube mit Bohrpfahlwänden sowie eine Baugrube mit Trägerbohlwandverbau und Holzverzug jeweils bis in eine Tiefenlage von ca. 10 m hergestellt. Die Bauwerke wurden im Anschluss durch unseren ARGE-Partner errichtet.

Am Schillerplatz war aufgrund einer vorherigen Luftbildauswertung eine dauerhafte Kampfmittelbegleitung vorgeschrieben. Während der Aushubarbeiten wurden zudem diverse Kampfmittel gefunden.

Krippstraße Dach, Düsseldorf (ARGE)

Auftraggeber:
Landeshauptstadt Düsseldorf

Projektzeitraum

März 2022 bis Mai 2024

Ziel der Baumaßnahme war der Bau eines Regenstauraumkanals mit Anschluss an ein Regenklärbecken, um die aktuellen Umweltauflagen zu erfüllen. Im Zuge der Arbeiten wurden rund 1.000 m Rohrvortrieb in Nennweiten zwischen DN 300 und DN 1600 durchgeführt.

Im Vorfeld mussten etwa 220 m Kanal in offener Bauweise hergestellt werden, um die Voraussetzungen für die Rohrvortriebsarbeiten zu schaffen.

Aufgrund der beengten Bausituation und um eine Beschleunigung der Baumaßnahme zu ermöglichen, wurden sechs Absenkschächte bis in eine Tiefenlage von 12 m eingebracht. Da der Rohrvortrieb die Schächte mit DA 2000 durchfahren musste, war beim Setzen der Schächte äußerste Präzision erforderlich.

Eine weitere Besonderheit war die Gefälleänderung eines vorhandenen Doppelstockkanals DN 900 durch das Einsetzen von Sohlplatten auf einer Länge von ca. 75 m.

Entflechtung des Landwehrbachs, Castrop‒Rauxel (ARGE)

Auftraggeber:
EUV Stadtbetrieb Castrop-Rauxel

Projektzeitraum

September 2020 bis November 2023

Ziel der Baumaßnahme war der Neubau sowie die Umstrukturierung des öffentlichen Kanalnetzes zur Entflechtung des Landwehrbachs. Der Bach war bislang an den öffentlichen Kanal angeschlossen und wurde als Mischwasser abgeführt. Durch den Neubau einer rund 1,6 km langen Hochwassertrasse aus Stahlbetonrohren DN 1800 wurde der Landwehrbach dauerhaft vom öffentlichen Kanal getrennt.

Im Zuge der Baumaßnahme wurde die Hochwassertrasse unter dem Stadtgebiet in einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 9 m vorgetrieben. Die Niedrigwassertrasse wurde abschnittsweise für den späteren Ausbau vorbereitet. Der bestehende Bachlauf wurde im Bereich der Rennwiesen renaturiert und in das neue Gewässersystem eingebunden.

Für den Rohrvortrieb der Stahlbetonrohre wurden fünf Baugruben mit überschnittener Bohrpfahlwand bis 12 m Tiefe, drei Spritzbetonbaugruben bis 7 m Tiefe sowie eine Baugrube mit Trägerbohlwand und Spritzbetonverzug hergestellt. In jeder Baugrube wurde nach Abschluss der Vortriebsarbeiten ein Ortbetonbauwerk errichtet.

Das bestehende Kanalnetz musste als vorbereitende Maßnahme für den Rohrvortrieb abschnittsweise um- bzw. neu verlegt werden. Zusätzlich wurden rund 300 m Gussrohre DN 300 sowie ein Pumpschacht durch uns eingebaut.

Da die Baumaßnahme auf einer der Hauptverkehrsadern der Stadt Düsseldorf verläuft, wurde die Ausführung im Stollenbau ausgeschrieben, um die Beeinträchtigungen des Verkehrs so gering wie möglich zu halten. Ausgeführt wurde ein biegesteifer Stollen mit Holzverzug und Stahlpfändung im Firstbereich sowie einem Querschnitt von 2,9 m² auf einer Gesamtlänge von 425 m.

Die Start- und Zielbaugruben wurden mittels Trägerbohlwandverbau verformungsarm in einer Tiefe von etwa 6 m hergestellt. Eine aufwändige Wasserhaltung ermöglichte den durchgehenden Betrieb des Kanals inklusive aller vorhandenen Anschlüsse während der gesamten Bauzeit. Im Zuge des Stollenbaus wurde der Altkanal aufgenommen und die bestehenden Schachtbauwerke überfahren.

X16‒ Abstellfläche für Transportmittel, Düsseldorf

Auftraggeber:
X16

Projektzeitraum

Juni 2022 bis Mai 2023

In Düsseldorf entstand eine 6.200 m² große Betonfläche als Abstellfläche für Transportmittel. Für die Umsetzung der Baumaßnahme wurden rund 6.284 m³ Boden abgetragen sowie weitere 2.100 m³ Boden zur Stabilisierung des Untergrunds ausgetauscht. Die Betonfläche wurde durch einen Nachunternehmer hergestellt, wobei etwa 830 t Bewehrungsstahl verbaut wurden.

Entschlammung des Gondelteichs, Castrop‒Rauxel

Auftraggeber:
EUV Stadtbetrieb Castrop-Rauxel AöR

Projektzeitraum

September 2022 bis November 2022

4466 m³ Sedimente im Bereich des Gondelteichs abgetragen und verfahren

Aufgrund der ca. 50cm dicken Schlammschicht war die Bewegung mit schwerem Gerät sehr eingeschränkt.

Trimet, Essen (ARGE)

Auftraggeber:
Trimet Essen

Projektzeitraum

November 2020 bis Dezember 2022

Neubau eines Schmutzwasserkanals auf einer Länge von ca. 4,2 km. Es wurden PP-Rohre in den Nennweiten DN 150 bis DN 400 sowie Betonrohre DN 300 in einer Tiefenlage von etwa 5,50 m verlegt und 78 Schächte DN 1000 bis DN 1500 durch die ARGE hergestellt.

Für den Grabenverbau kamen Großflächen-, Kammerplatten-, Gleitschienen- sowie waagerechter Holzverbau zum Einsatz. Die Oberflächen wurden mit rund 18.000 m² Straßenbau inklusive Setzen der Borde und Rinnen durch die ARGE wiederhergestellt.

Kanal Berliner‒Allee Süd an der Johanneskirche, Düsseldorf

Auftraggeber:
Landeshauptstadt Düsseldorf

Projektzeitraum

2012- 2015

Aufgrund des Neubaus des Kö-Bogen-Tunnels in Düsseldorf musste der bestehende Schmutzwasserkanal umgelegt werden. Ziel der Baumaßnahme war die Neuverlegung von rund 500 m Kanal in den Nennweiten DN 500 bis Eiprofil DN 1200/2100 in einer Tiefenlage von bis zu 6,5 m.

Die geplante Kanaltrasse für den Neubau eines Stahlbetonrohrs mit Eiprofil DN 1200/2100 verläuft unmittelbar an der Johanneskirche im Herzen von Düsseldorf. An der engsten Stelle beträgt der Abstand zwischen Kirche und Verbauwand lediglich etwa einen Meter. Die Lastabtragung der Kirche wirkt damit direkt auf den Verbau ein, sodass Setzungen oder ein Grundbruch unter allen Umständen zu vermeiden sind. Zur Lösung dieser anspruchsvollen Randbedingungen wurde im Rahmen der Baumaßnahme ein setzungsfreier, an die Gegebenheiten angepasster Verbau entwickelt.

Hierfür wurden Träger in verrohrten Bohrungen eingebracht und mittels Flüssigboden kraftschlüssig verfüllt. Die obere, gering belastete Zone wurde mit Holzverzug ausgebildet. Ab einer Tiefe von etwa 1,55 m wurde eine bewehrte Spritzbetonausfachung eingebaut, um Setzungen zuverlässig auszuschließen.

Zur Vermeidung von Bodenentspannungen wurden die Verbauwände mit Vorspannung hergestellt. Auch die Verbaustreben wurden vorspannend eingebaut. Für jede Strebe wurde der erforderliche Vorspanndruck statisch ermittelt und die Träger mittels hydraulischer Presse auseinander gedrückt, um die Spindeln passgenau einzubauen. Die statischen Berechnungen ergaben zudem drei Steifenlagen.

Während der gesamten Bauzeit wurde das Setzungsverhalten der Kirche im Millimeterbereich kontinuierlich überwacht; es wurden keine Setzungen festgestellt.

Sämtliche Stemmarbeiten, einschließlich des Rückbaus einer alten Bohrpfahlwand, mussten erschütterungsfrei und daher in Handarbeit ausgeführt werden. Nach Abschluss der Rohrverlegearbeiten wurde die Baugrube mit Flüssigboden verfüllt. Der Spritzbetonverbau verblieb dauerhaft im Erdreich.

Hochwasserschutz, Düsseldorf

Auftraggeber:
SEBD Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf

Leistungsbeschreibung

Sollte der Wasserstand des Rheins zu hoch sein, bauen wir auf Anweisung des Auftraggebers den Hochwasserschutz an der unteren Rheinwerft (Kasamatten) in Düsseldorf auf.